MIT DEM KOPF VERSTEHEN

Mit dem Kopf verstehen und mit dem Herzen führen.

Mit diesem Leitsatz und meinem Leitwort

ACANA

will ich Dir verständlich machen, was Hundeausbildung in höchster Vollendung für mich bedeutet.

ACANA...ein unbekanntes Wort mit tieferem Sinn.

ACANA ist ein rötliches, wenig poröses, festes Holz aus Kuba. Eine der am meisten in Kuba genutzten Holzarten zum Gestalten und Schnitzen von Figuren und Skulpturen.

Seit Menschengedenken versuchen wir unsere vierbeinigen Freunde in den Dienst des Menschen zu stellen. Sei es bei der Jagd, zu Rettungszwecken, zum Schutz unseres Eigentums, oder was auch immer. In jedem Fall, und sei es auch nur um uns das Zusammenleben mit dem Hund zu vereinfachen, geniesst der Vierbeiner eine Ausbildung. Wir schnitzen und gestalten unseren Freund, wir lassen ihm eine Erziehung angedeihen.

Die Verbindung von Acana zur Hundeausbildung liegt daher für mich sehr nahe. Im Laufe der Zeit und nach mehreren erfolgreich ausgebildeten Hunden habe ich meinen Geist und meine ganze Seele der Hundeausbildung gewidmet. Je tiefer ich in diese Materie eindringe und je mehr ich versuche das Wesen „Hund“ zu verstehen, desto mehr vergleiche ich die Hundeausbildung mit der Kunst des Schnitzens und Formens.

Ich bin sicher, dass Hundeausbildung nicht einfach mit Hundeabrichtung, Dressur oder Hundesport zu erklären ist. Hundeausbildung hat viel mehr mit verstehen, gestalten, formen und Einfühlsamkeit zu tun. Ja, Hundeausbildung kann sogar zelebriert werden und sie endet in der Erschaffung eines Kunstwerkes ohne dessen Seele zu zerstören. 

Es ist als ob ich aus einem Stück Holz mit sehr viel Feingefühl eine wunderschöne Skulptur schnitze, welche all meine Sinne und meine Leidenschaften beinhaltet. Ein Kunstwerk, in das ich mich verliebe und um keinen Preis an andere weitergeben will.

Der Künstler hat ein rohes Stück Holz vor sich. Nach längerem Betrachten und Studium des Faserverlaufes und der Form lässt er sich von diesem Holz inspirieren und weiss dann sehr genau was er aus diesem Holzstück formen will und wie er es angehen muss ohne dabei die Harmonie des Holzes zu zerstören.

Tun wir es ihm gleich, betrachten wir unseren Junghund, seine Neigung, den Charakter, seine Eigenheiten und Gebärden. Lassen wir uns vom jungen vierbeinigen Freund inspirieren und fangen dann an, ihn mit viel Feingefühl, Liebe und Zuneigung zu formen.

Mumenthaler Max